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The Castlevania Adventure |
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100
Jahre sind nach Simon Belmonts Sieg über Graf Dracula bereits vergangen,
100 Jahre der Ruhe und des Friedens. Doch wer geglaubt hatte, dass der
Fürst der Finsternis für immer ins Reich der Dunkelheit verbannt worden
sei, der irrte sich. Dracula kehrte zurück, und Christopher Belmont,
seines Zeichens ein Mitglied der legendären Vampirjäger-Familie und
Nachkomme von Simon, machte sich auf, die düsteren Machenschaften des
Grafen zu beenden.
Ausgerüstet mit einer Peitsche startet sein Abenteuer in einem Wald,
unweit des Schlosses von Graf Dracula. Doch den Horden von Monstern,
welche von Dracula auf die Menschen losgehetzt wurden, ist selbst die
Lederpeitsche nicht gewachsen. Mit Hilfe von Items, welche sich in Kerzen
versteckt halten, lässt sich die Waffe jedoch aufstufen. Eine gefundene
Kristallkugel verlängert die Peitsche und die Schlagkraft erhöht sich,
mittels einer weiteren Kugel können gar Geschosse abgefeuert werden, deren
Kraft ähnlich der Standartpeitsche entspricht. Ein Verlust von Energie ist
allerdings gleichbedeutend mit dem Verlust der Zusatzpower der Peitsche.
Neben den Kristallkugeln lassen sich auch weitere Items in Kerzen finden.
Münzen erhöhen den Punktestand und lassen das nächste Extraleben einen
Schritt näher kommen, ein einfaches Herz füllt Christopher etwas Energie
auf, während ein blinkendes gleich die ganze Energieleiste erneuert. Das
Kreuz lässt den Helden für kurze Zeit unverwundbar werden, während ein
1-Up einen weiteren Versuch schenkt. Diese sind
auch bitter nötig, die zahlreichen Gegner und die verzwickten Levels
lassen den Schwierigkeitsgrad gehörig ansteigen. Das Abenteuer führ euch
unter anderem in eine düstere Höhle oder natürlich in das Schloss des
Grafen. Sind die ersten Gegner noch relativ einfach zu besiegen, so werden
spätestens in der letzten Welt selbst Profis an den Rand der Verzweiflung
gebracht. Rudelweise Monster der stärksten Art, pixelgenau Sprunge und nur
wenige Items lassen Schweissperlen auf der Stirn jedes Spielers entstehen. Technisch
präsentiert sich das Spiel für einen Titel der ersten Game Boy-Generation
überraschend gut. Die Grafik ist detailliert und die Animationen sind
flüssig. Der Sound ist ebenfalls positiv herauszuheben. Zwar scheinen
einige Soundeffekte etwas unplatziert, aber das wird mit dem Soundtrack
locker wieder wettgemacht. Vor allem das Theme in der letzten Welt lässt
typisches Castlevania-Feeling aufkommen.
Spielerisch kann sich der Titel aber nicht mit anderen Teilen der Serie
messen. Die sehr zähe und langsame Steuerung lässt sogar einfach
scheinende Sprungpassagen zu einem nervenden Hindernis werden und ein
Ausweichen eines gegnerischen Angriffs wird nur sehr schwer möglich. Das
knifflige Leveldesign tut sein übriges dazu und Frust-Momente sind dadurch
natürlich schon inbegriffen. Auch in Sachen Umfang reisst das Spiel keine
Bäume aus: 4 Welten warten darauf, von Christopher erforscht zu werden.
Durch den hohen Schwierigkeitsgrad werden aber trotzdem einige Stunden ins
Land gehen, ehe man den Abspann geniessen kann. Anfänger
werden das Spiel mit Sicherheit nach einigen Versuchen gefrustet in die
nächste Ecke feuern, Profis und Castlevania-Fans können durchaus mal
probespielen, sind aber mit dem 2. Game Boy-Teil weitaus besser beraten. - Seppatoni
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Genre: Action / Jump n'Run
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Castlevania war einer der
ersten Titel, die ich damals auf dem GB gespielt hab. Mein Nachbar hatte
seinerzeit den GB von einem Kumpel ausgeliehen. Nachdem ich dann selber
einen Handheld bekommen habe folgten zum Geburtstag Castlevania 1 + 2, beide
zum Sonderpreis gekauft. ;-) Der erste GB-Teil konnte mich als
eingefleischten Castlevania-Fan leider nicht komplett überzeugen, der
Schwierigkeitsgrad ist äusserst hoch angesetzt und auch die
Spielgeschwindigkeit ist äusserst tief. Trotzdem ist es ein ordentlicher
Plattformtitel, den ich auch heute immer mal wieder gerne zocke. |
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Irgendwie konnte ich mich
noch nie für diese Castlevania-Episode begeistern, obwohl ich sonst ein
Freund der Serie bin. Zwar sind die Grafik und das Leveldesign durchaus
gelungen, aber die träge Steuerung trübt den ansonsten guten Eindruck. The
Castlevania Adventure ist ein ordentliches Spiel, das aber meiner Meinung
nach nicht an die Episoden für die stationären Konsolen heranreicht. |