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Mouse Trap Hotel |
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Ein kleiner, süsser Mäuserich
namens Maxie möchte gerne seine Geliebte besuchen. Allerdings gibt es da
einen kleinen Haken: Seine Angebetete lebt im Penthouse eines Hotels. Und
die einzige Möglichkeit, seine Geliebte zu Gesicht zu bekommen besteht
darin, sämtliche Etagen des Hotels zu durchforsten. Ob es Maxie verdient
hat, im Penthouse eines Hotels zu verweilen, oder ob er sich lieber gleich
von der ersten Mausefalle schnappen lassen sollte, das erfahrt ihr weiter
unten. Die abenteuerliche Reise
beginnt im Keller des Hauses. Schafft es Maxie unter anderem
Waschmaschinen und Mausefallen hinter sich zu lassen, so kann er nach
einer kurzen Lift-Fahrt selber bestimmen, wo die Reise weitergehen soll.
Von der Küche, über Rezeption und Fitnessraum bis hin zu einem Ballsaal
ist alles vorhanden. Und jede Etage bietet eigene Hindernisse und
Gefahren. So gilt im Schlafzimmer äusserste Vorsicht beim Durchkrabbeln
der Räume, aufgrund aus den Matratzen springender Federn, während im
Ballsaal tanzende Beinen die Maus zu zerquetschen drohen. Etwas erleichtert wird
die Aufgabe durch kleine Items. Käsestückchen bescheren euch ein
weiteres Leben, Kekse hingegen verlängern das Mäuseschwänzchen in 2
Stufen und jeder weitere gesammelte Keks schreibt einen Energiepunkt gut.
Fairerweise bleiben die gesammelten Kekse auch nach dem Verlust eines
Lebens erhalten, lediglich 2 werden für die Verlängerung des Schwanzes
in Abzug gebracht. Dieser dient vornehmlich als Waffe, kann aber auch beim
Betätigen von Schaltern recht hilfreich sein. So interessant das ganze
bis hierhin klingt, so langweilig und unfair stellt es sich schlussendlich
jedoch heraus. Technisch hat das Spiel nichts zu bieten. Die
Hintergrundgrafik ist öde und, wie auch die Sprites, ohne grosse Details.
Was für den optischen Bereich gilt, gilt ebenso für den akustischen:
Grauenvolle, unpassende Musikstücke und nicht minder deplatzierte
Soundeffekte. Immerhin lässt sich die Hintergrundmusik im Pausenmenü
ausschalten. Auch vom Gameplay her
gesehen gibt es leider nicht viel positives zu vermelden: Die Steuerung
ist extrem hakelig und unpräzise, Sprungpassagen kommen häufig einem Glücksspiel
gleich. Zahlreiche unfaire Stellen vermiesen einem zusätzlich den
Spielspass. Glücklicherweise mangelt es aber selten an Energie, so dass
dieser Punkt noch einigermassen zu verschmerzen ist. Vom Umfang her kann
man eigentlich nicht meckern. 6 grosse Stages, teilweise mit langweiligem,
aber kniffligem Labyrinth, beschäftigen den Spieler eine Weile.
Allerdings vermisst man eine Speichermöglichkeit oder ein Passwortsystem,
so dass das ganze Spiel in einem Ruck durchgezockt werden muss. Mouse Trap Hotel ist ein
gutes Beispiel dafür, dass ein gute Idee noch kein gutes Spiel macht. Die
witzigen Levels und Gegner und das durchaus gelungene Leveldesign gehen
aufgrund der verhunzten Steuerung und der lieblosen Technik leider völlig
unter und vermitteln dem Spieler einen miserablen Eindruck. Selbst
hartgesottene Jump n’Run-Fans sollten sich lieber nach einem Mario- oder
Donkey Kong-Titel umschauen, Mouse Trap Hotel ist schlicht und einfach das
Geld nicht wert. - Seppatoni
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Genre: Jump n'Run
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Nach mit wollte auch meine
Schwester einen Game Boy - und holte sich danach auch Softwareverstärkung,
u.a. in Form von Mouse Trap Hotel. Die witzige Verpacukng lässt einen schon
neugierig auf ein unterhaltsames Spiel hoffen, die Realität sieht aber
leider anders aus. Hakelige Steuerung, unfaire Passagen und ein heftiger
Schwierigkeitsgrad dominiert das Geschehen. Weshalb ich es einige male
durchgespielt habe, weiss ich bis heute nicht - aber irgendwie war's halt
doch witzig. ;) |