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Mystic Quest |
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Ein geheimnisvolles
Schwert, ein einsamer Kämpfer mit unbekannter Vergangenheit, hinterhältige
Bösewichte - dies sind einige der Zutaten für ein fantastisches Game
Boy-Abenteuer, welches bis heute seinesgleichen sucht! Die Rede ist natürlich
von Mystic Quest. In den USA erschien das Spiel als Final Fantasy
Adventures, den prominenten Namen erhielt das Spiel aber lediglich aus
Marketinggründen. In Wirklichkeit ist Mystic Quest der erste Teil der
beliebten Seiken Densetsu-Serie, deren 2. Teil im Westen als Secret of
Mana erschien. Da die epische Story von Mystic Quest viel zum Spielerlebnis beiträgt, soll hier nur ein wenig verraten werden: Der Mana-Baum ist in Gefahr und der alte Orden der Gemma-Ritter, der den Baum Jahrhunderte lang beschützt hatte, hat nichts mehr von seiner alten Stärke. Als unser Held auf seiner Flucht aus der Arena, in welcher er gezwungen wurde zu kämpfen, ein Gespräch zwischen dem zwielichtigen Magier Julius und dem Dark Lord belauscht, wird er zum Ziel von Julius und damit in die Geschichte um den Baum, die Gemma Ritter und seine eigene rätselhafte Vergangenheit hineingezogen. Das Spiel ist, wie
schon der amerikanische Titel „Final Fantasy Adventure“ vermuten lässt,
kein RPG, sondern ein Action/Adventure und damit einem Zelda-Spiel ähnlicher
als einem Final Fantasy Spiel. Gesteuert wird der Held, dem ihr einen
eigenen Namen geben dürft, aus der Vogelperspektive. Gekämpft wird in
Echtzeit, d.h. es gibt keinen Kampf- oder Taktikmodus in welchem die Kämpfe
rundenweise ablaufen. Ein Druck auf den A-Knopf lässt den Helden seine
Waffe schwingen, der B-Knopf kann mit Magie oder Gegenständen aus eurem
Inventar wie Heiltränken oder Schlüsseln belegt werden. Ähnlich wie in einem
RPG bekommt ihr für besiegte Feinde Erfahrungspunkte. Ab einer gewissen Höhe
derselben steigt ihr ein Level auf und dürft Punkte auf die vier
Eigenschaften Reife, Stärke, Willen und Immunität verteilen. Dadurch
werden eure Hitpoints oder Manapunkte erhöht, euer Verteidigungswert
steigt oder euer Kraftbalken füllt sich schneller. Ist dieser voll
aufgeladen könnt ihr einen je nach Waffenart unterschiedlichen
Spezialangriff ausführen. Während eures
Abenteuers schließen sich euch von Zeit zu Zeit andere Charaktere an, die
– wenn es sich denn um Krieger handelt – vom Computer gesteuert an
eurer Seite kämpfen und euch ihre Spezialfähigkeit zur Verfügung
stellen. Diese Fähigkeiten sind teilweise geradezu unerhört nützlich
(Heilen, Magie auffüllen,...), teilweise völlig unbrauchbar
(Hintergrundmusik ändern). Ihr werdet jedoch niemals von mehr als einem
Partner begleitet, und diese verlassen euch nach einiger Zeit wieder.
Trotzdem oder gerade deshalb ist es sehr spannend, immer wieder Verbündete
zu treffen, die euch auf eurem Weg begleiten und euch mit ihren
verschiedenen Fähigkeiten zur Seite stehen. Darüber hinaus sind diese
Nebencharaktere oft Teil der Story, welche durch diese weitergesponnen
wird. Die Welt von Mystic
Quest ist riesig und sehr abwechslungsreich. Ihr besucht Dörfer und Städte,
durchquert Wüsten und Sümpfe, kämpft euch durch monsterverseuchte
Dungeons und feindliche Burgen. In Städten könnt ihr mit Bürgern reden,
im Gasthaus einkehren um eure Lebens- und Magiepunkte aufzufüllen oder in
den verschiedenen Läden Waffen und Ausrüstung kaufen. Ihr könnt viele
verschiedene Rüstungen und Waffen mit unterschiedlichsten Eigenschaften
erstehen oder finden. Diese erhöhen einerseits eure Angriffs- bzw.
Verteidigungskraft, haben aber auch andere Eigenschaften. Die Axt kann
z.B. zum Bäume fällen benutzt werden, mit einer Peitsche lassen sich
Abgründe überwinden. Die sehr schöne Grafik
vermittelt durch die vielen abwechslungsreichen Orte, Landschaften und
Gegner glaubwürdig den Eindruck einer riesigen Fantasy-Welt. Die
Endgegner, von denen ihr auf eurer Reise erfreulicherweise etliche bekämpfen
müsst, sind schön gestaltet und bieten alles was das Heldenherz begehrt:
böse Zauberer, schleimige Höhlenbewohner, Medusen, Drachen und Zyklopen.
Wie man es von Square
gewohnt ist, sind die Musikstücke sehr stimmig und der jeweiligen
Situation angepasst. Auch die Soundeffekte sind äußerst gelungen und
tragen ihrerseits zur Atmosphäre bei. Komfortabler weise könnt
ihr jederzeit euer Spiel speichern, denn gerade die Endgegner können
manchmal schwer zu knacken sein. Generell ist der Schwierigkeitsgrad
jedoch eher mittel bis anspruchsvoll. Der Umfang des Spieles ist sehr
hoch, deshalb werden etliche Stunden vergehen bis ihr den Abspann zu sehen
bekommt. Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall, Zeit in dieses sehr
gelungene Spiel zu stecken und haben euch die Story und die lebendige
Fantasywelt erst einmal gefangen kommt ihr wahrscheinlich nicht mehr so
schnell davon los! - Geddiboy
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Genre: Action/Adventure
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Ich habe mir Mystic Quest
damals von einem Freund ausgeliehen und war hin und weg. Dem Spiel lag sogar
eine Weltkarte bei! Dieses Juwel hat mich nicht mehr losgelassen bis der
finale Kampf ausgefochten war. Wieder und wieder…Wer auf Fantasy und
Action-Adventures steht, muss es gespielt haben! |
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Ein feines RPG in
Miniform für die Hosentasche? Anno 1991 noch gar nicht so
selbstverständlich. Dass dies funktionieren kann, bewies Square (Enix) zu
dieser Zeit mit dem Spiel Mystic Quest auf dem Ur-Gameboy. Ein feines RPG im
Stile bester Dungeon-Crawler à la Gauntlet, Diablo & Co. |