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Ninja Spirit |
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In den Spielhallen
sorgte 1988 ein Titel namens Ninja Spirit für leere Geldbeutel. In der
Rolle des Ninjas Tsukikage kämpft ihr gegen eine Verbrecherorganisation,
welche nicht nur die Welt terrorisiert, sondern auch euren Vater auf dem
Gewissen hat. Der Rachefeldzug sorgte später auch auf Heimkonsolen wie
C64 oder PC Engine für Action. Auch der Game Boy erhielt eine Umsetzung
des fernöstlichen Spektakels spendiert. Ausgerüstet mit
unterschiedlichen Waffen, welche mit einem Druck auf Select gewechselt
werden können, begibt sich Tsukikage in dem Kampf gegen die übermächtigen
Schurken. Das Ninja-Schwert besitzt eine kurze Reichweite, ist aber im
Nahkampf sowie bei der Abwehr von gegnerischen Geschossen unverzichtbar. Für
die Distanz eignen dafür die schnellen Ninjasterne oder die äusserst
effektiven Bomben. Zu guter letzt gibt es auch noch einen Enterhaken, eine
relativ starke Waffe auf mittlerer Distanz, welche aber in Sachen
Geschwindigkeit zu wünschen übrig lässt. Via Items, die von besiegten
Gegnern hinterlassen werden, können die Waffen zusätzlich aufgepowert
werden. Die grösste Unterstützung, die Tsukikage jedoch kriegen kann,
ist in Form von Ninja-Seelen, welche ebenfalls durch das aufsammeln
bestimmter Items herbeigeholt werden können.. Der unverwundbare Doppelgänger
folgt dem Helden auf Schritt und Tritt und attackiert gleichzeitig die Bösewichte.
Bis zu zwei Seelen leisten Tsukikage Hilfestellung im Kampf. Insgesamt 7 Stages
warten darauf, von Tsukikage bewältigt zu werden, darunter Schauplätze
wie ein Ninja-Haus oder ein gegnerverseuchtes Tal. Die Bösewichte präsentieren
sich dabei äusserst zahlreich und attackieren den Helden aus allen möglichen
Richtungen. Am Ende wartet jeweils ein deftiger Obermotz auf eine
ordentliche Abreibung. Nebst den Waffen, mit welchen in 8 verschiedene
Richtungen attackiert werden kann, hilft Tsukikage vor allen seine enorme
Sprungkraft und an einigen Stellen auch die Möglichkeit, an der Decke
entlangzulaufen. Zu Beginn des Spiels
habt ihr die Auswahl zwischen 2 verschiedenen Spielmodi: Dem Game Boy- und
dem Arcade-Modus. Während ihr bei ersteren nach einem gegnerischen
Treffer Lebenspunkte einbüsst, seid ihr bei der Arcade-Variante sofort
tot. Somit richtet sich der GB-Modus eher an Einsteiger ins Action-Genre,
der knallharte Arcade-Modus hingegen fordert auch Profis. Bei beiden
Varianten seid ihr übrigens mit 5 Continues und 3 Leben ausgerüstet,
welche sich aber mit Einheimsen von Punkten noch vermehren können. Grafisch kann das Spiel
durchwegs überzeugen, jedoch sorgt zu viel Action auf dem kleinen
Bildschirm für nerviges Flackern und lässt das Scrolling schon mal in
die Knie gehen. Die musikalische Untermalung dudelt unauffällig im
Hintergrund vor sich hin, besser sind da die Soundeffekte, die passend zum
Geschehen in Szene gesetzt wurden. An der Steuerung gib es ebenfalls wenig
auszusetzen, lediglich das Sprungverhalten sorgt für etwas Eingewöhnungszeit.
Negativ hingegen fällt der Umfang des Spiels auf: Sieben zum Teil sehr
kurze Stages halten den Spieler nicht sehr lange bei Laune, zudem sucht
man grössere Abwechslung vergebens. Als Fazit lässt sich
sagen, dass Ninja Spirit eine gelungene Umsetzung des Arcade-Originals
ist, jedoch wie das Vorbild zu kurz und zu arm an Abwechslung ist. Um
Frust vorzubeugen wurde löblicherweise noch der GB-Modus miteingebaut und
sorgt auch bei schwächeren Zockern für Unterhaltung. Insgesamt ein
ordentlicher Titel, im Mittelfeld des Action-Genres. - Seppatoni
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Genre: Action
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Ohne den Titel genau zu
kenne, griff ich bei einem Onlineauktionshaus einfach mal aus Neugierde zu.
Im GB-Modus wurde das Spiel dann auch in einem Ruck gleich durchgezockt, in
der heftigen Arcade-Variante hingegen beiss ich mir meist bereits nach
kurzer Zeit die Zähne aus. Extrem leicht und extrem schwer - etwas
dazwischen wäre noch nett gewesen, ansonsten aber ein nettes Action-Spiel
ohne besondere Eigenschaften. |