Game Boy Pocket

1996, als Nintendos siebenjähriger Game Boy bereits Millionen Zocker auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen hatte, veröffentlichte der japanische Videospielriese eine neue Version des Handhelds: Den Game Boy Pocket. Das Auffälligste am neuen Gerät war die geringe Grösse: rund 20% kleiner präsentierte sich die Hosentaschenkonsole mit den Massen 127,6 x 77,6 x 25,3 mm im Vergleich zum bisherigen Game Boy. Auch das Gewicht hat sich beim neuen Modell um über die Hälfte reduziert. Brachte das Original inklusive Batterien noch 394 g auf die Waage, so wiegt der Game Boy Pocket im selben Zustand lediglich 148 g. Auch der Stromverbrauch wurde reduziert: Musste der Game Boy noch mit 4 AA Batterien gefüttert werden, so reichen bei der Pocket-Variante 2 AAA-Batterien. Zwar reduziert sich die Spielzeit auf 10 Stunden, was aber immer noch einen hervorragenden Wert darstellt.

Das LC-Display ist im Vergleich zum Vorgänger gar etwas grösser ausgefallen und präsentiert sich zudem kontrastreicher. Auch werden die Spiele nun in echtem Schwarz/weiss widergegeben, und nicht im grün/gelblichen Ton des Original-Game Boys. Geändert hat sich auch der Anschluss für das Linkkabel, welcher schmaler ausfällt als beim Vorgänger. Über einen kleinen Adapter können jedoch problemlos Multiplayerduelle mit den beiden Versionen ausgetragen werden.

Die erste, silberne Version des Game Boy Pockets verfügte noch über keine Batterieleuchte. Diese wurde erst späteren GBP-Varianten hinzugefügt. Diese erschienen auch – wie bereits die Special Edition-Reihe beim Game Boy – in diversen Farben. Neben dem Silber der ersten GBP-Reihe und Standardfarben wie blau, schwarz, rosa, gelb, grün und rot gab es auch beim Game Poy Pocket eine transparente Version. Auch diverse limitierte Editionen wurden veröffentlicht, so beispielsweise die „Extreme green“-Variante mit einem grünen, transparentem Gehäuse, der „Ice Blue“-Version, welche es zusätzlich auch in transparent gab, oder auch der pinken „Hello Kitty”-Edition.

- Seppatoni

Die silberne Version des GPB verfügte noch über keine Batterieanzeige.

Die Extreme Green-Edition erschien nur in limitierter Auflage.